Ritter Kamals wundersames Straßgericht

Da simmer wieder! Und wie wir das von Angel inzwischen gewohnt sind, versucht sich die Serie wieder ein klein bißchen neu zu erfinden und liefert zum Beginn der zweiten Staffel sowas wie einen zweiten Piloten ab.
Beginnt schon mit der Einführung neuer Figuren und Schauplätze. Und die habens allerdings wieder mal in sich: Eine Dämonen-Karaoke-Bar, auf die Idee muss man erstmal kommen. Dort begrüßt uns der noch namenlose Lorne direkt mit eine Gesangseinlage und auch unser Angel darf mal zum Mikro greifen. Oh, Man(n)dy! Apropos Angel: der hat zwar noch kein neues Büro, aber darf seine Nase spürbar hochtragen, weil er seine Erlösung quasi schon in greifbarer Nähe sieht. Die Szene, wie die Gang beinahe schon beiläufig ein Dämonennest im Fitnessstudio aushebt ist (zumindest in 4/3) super inszeniert und gehört zu den Szenen, die uns im Zusammenhang mit der Serie total in Gedächtnis geblieben sind. Aber wie sagt das Sprichwort (und Lorne): “Hochmut kommt vor dem Fall” (you know: “before the fall”, winkwink) und unsere Gang wird jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Angel bringt versehentlich den Falschen um und stellt sich bei der anschließenden Rettung einer jungen Dame alles andere als clever an. Worum es da eigentlich genau geht und was und wie und warum und häh? Egal. Die eigentliche Handlung tritt hier spürbar in den Hintergrund zurück, um die Entwicklung von Angel&the Gang zu thematisieren. Das wiederum in gewohnt gelungenen Szenen und Dialogen, aber irgendwie fühlt sich die Folge dadurch unrund an. Und auch die Szene mit unseren Hass-Anwälten und der wiedererweckten Darla wirkt wie ein Fremdkörper. Immerhin: Wir haben den ersten Auftritt des namensgebenden Hotels! Und das hat offenbar dermaßen gemütliche Betten, dass unser Gast Farina die halbe Aufnahmesession verschlafen hat und erst ab der zweiten Hälfte ins Mikro gähnt. 🙂

Was bleibt ist eine sehr durchmischt Meinung über eine sehr durchmischte Folge. Eigentlich ist auch nur Gregor so richtig zum Tanzen zumute und er bringt uns auch gleich noch ein paar neue Schritte bei. Denn weder Farina noch Sascha haben bis dato von einem Tanz namens Jitterbug gehört. Aber genau so stellen wir uns Gregor beim Tanzen vor:

Apropos Tanzen und Gregor: Der gute wird genau heute 40 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch, alter Sack!

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