Ich sehe tote Anwälte
Leute, es empfiehlt sich, immer genug Klopapier für die nächste Angelcalypse im Haus zu haben. Gut, das der Wolf, der Ramm und der HURZ! das berückstichtigt haben. Doch der Reihe nach. Am 5. Jahrestag des ersten Corona-Lockdowns haben sich drei Podcaster zusammengefunden, um gemeinsam Abschied von Gavin zu nehmen, der nun gemeinsam mit Holland Manners in die Ruhestands-Insel übergetreten ist:

„Ich habs ihnen doch gesagt, Gavin: Auch hier haben Sie genug zeit für Angel.“
Aaaaapropos Insel. Wir haben wieder Steffen zu Gast, der nach seinem letzten Besuch hier im Hotel etwas LOST war und sich komplett verlaufen hatte. Und er hätte sich auch ewig im Keller eingesperrt, wenn wir nicht in einem stillen Moment mit einem „Hör mal, wer da hämmert!“ auf seine Klopfgeräusche aufmerksam geworden wären. Wenn er einmal da ist, können wir auch gleich gemeinsam die nächste Folge besprechen, denn wir merken: In dieser Staffel brauchen wir jede Hilfe, die wir kriegen können. Denn mit dem Binford-Vorschlaghammer wird weiter auf Cordie, Wesley und die Anwaltskanzlei eingedroschen und alles, was in den letzten Staffeln an Charakterisierung aufgebaut wurde, wieder eingerissen. So ähnlich, wie Angel das in der kürzesten Vorvorspanzsequenz der Seriengeschichte macht. Und ja, wir nehmen die schönen und gut gelungenen/gemachten Momente der Folge durchaus zur Kenntnis. Wie hier beispielsweise mit Geräuschen offscreen Geschichten erzählt werden, ist großartig. Nur der Rest eben nicht. Und jetzt mal ehrlich: Die Szene, in der sich das Biest und die Gang gegenüberstehen sieht aus, als hätte sie ein dreijähriges Kind gemalt:

„Du kämpfst wie eine Kuh!“ – Ein Bild, wie aus einem Computerspiel der späten 90er gefallen
Wir verabschieden uns nun also endgültig von Gavin, so wie Wolfram&Hart als ernstzunehmenden Gegenspieler und haben wirklich (wieder mal) keine Lust, zu tanzen.