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Melodien für Dämonen

Eigentlich müssten wir hier ja was über entführte Babys und Höllendimensionen sprechen, aber diese ganze Holtzerei und Wesleys Blödheit geht uns ehrlich gewaltigst auf den Sack. Die Aussagen eines gewissen Alexander D., dass Wesley angeblich niemanden hatte, mit dem er über seine Probleme reden könnte, kontern wir mit einem kollektiven: LOOOORNE! Statt dessen wird der grüne Emotionsleser und Unterweltbester Zuhörer wieder mal auf seine Tätigkeit als Babysitter reduziert. Und er dient als Prügelknabe, was immerhin gut gespielt war. Nachdem man uns vorher gefühlt endlos Höltzerne Dialoge zwischen Holtz und Justine, Holtz und Wesley und Wesley und Justine um die müsen Ohren gezimmert hat. Puh, Das Einzige, was diesen ganzen Plot um Connor nach oben reist, ist der gute Sascha, der sich echauffiert, dass Lyla und Angel sich ein Gläschen an der Bar genehmigen.

Vieeel interessanter ist die Nebenhandlung mit der jungen Dame, die nicht nur ein Herz für Folkmusik hat, sondern auch das Gesicht für Hardrock Halleluja. Good Lordie! Die Grungepunkrock-Dämonenband, die ein Konzert vor 2 (in Worten ZWEI) jungen Damen gibt und erstaunlicherweise den Durchbruch ihrer neusten Scheibe so gar nicht zu schätzen weiß, ist in vielerlei Hinsicht der bessere Teil der Folge.

Kurz: Wir haben keine Lust zu tanzen.

Und wir hoffen auf das Flüstern unseres Hausgeistes, dass die kommende Folge reinhaut, wie ein Kissen ins Gesicht.

PS:

Den erwähnten Kaffeebecher aus Bambus findet Ihr hier unter diesem Link

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Feuer, Eis und Dosenblut

So, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Lebenden und Untoten, es ist soweit: Gregor hat wieder mal Geburtstag! Ähh…das auch, aber obwohl das ein Grund zur Freude wäre, ist die Zeit des Lachens nun endgültig beendet. Denn die letzte Fahrt geht abwärts. Alles geht südwerts und die Fäkalien hitten den Ventilator. So oder so ähnlich. Und wieder einmal beweist sich: Es würde so oft helfen, einfach mal miteinander zu reden. Wo ist eigentlich Lorne? Gregor und Sascha stimmen überein: An Wesleys Stelle hätten wir uns dem Grünen Dämön anvertraut, dessen Passion ja das Zuhören ist. Stattdessen frisst Wesley seine düsteren Prophezeiungen im Stillen in sich hinein und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach Antworten. Hätte er im Grundkurs Geocaching aufgepasst, dann hätte er gewusst, dass die vom Zauberer übermittelten Koordinaten unvollständig waren. Zum Glück kann Sascha von jahrelanger Geocachererfahrung zehren und hat so manchen Mystery gelöst, so dass er – im Gegensatz zu den “Expert:innen” der IMDB – zumindest in Los Angeles landet, wenn auch auf diesem unwirschen Gelände:

Aber immerhin, es finden sich mehrere Burgerläden im Umfeld, neben großen Ketten auch diese Lokalität:

Leider kein sprechender Hamburger in der Google-Ansicht. Und das ist ja immerhin eines der Highlights der Folge. Das andere ist der gute Sascha (der Dämon, nicht der Podcaster) der durch beißenden Sarkasmus zu gefallen weiß. Beim Rest der Folge kommt bei unseren Podcastenden nicht so recht Tanzlust auf, denn wir wissen ja inzwischen, worauf das ganze hinausläuft. Und wir können es nicht oft genug sagen: Das Ganze hätte verhindert werden können, wenn man einfach mal miteinander geredet hätte. Wir stehen an der Bar und haben nicht so wirklich Lust zum Tanzen. Vielleicht noch den

Tanz der verhaltenen Freude verbunden mit schlimmen Befürchtungen.

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Angel x 2 = !

Was ist noch besser als 1 nicer Angel? 1 nicer Angel und ein ebenso nicer Grüffelo. Äh…Gruselo. Ach, Ihr wisst schon. Der Held von Pylea, Schlächter der Schlachten, Pupser auf dem Sessel der ewigen Langeweile. Angel fühlt sich relativ überflüssig und in die Friendzone geschoben. Dass ER nun ausgerechnet der Auserwählte ist, der seiner Angebeteten zum Beischlaf mit Austausch von Körperflüssigkeiten aber ohne Austausch von Visionen verhelfen soll, haben wir so (ähnlich) schon ähhh…in vielen Filmen gesehen (*husthust*) Aber es ist wieder mal verdammt gut umgesetzt. Zumal Angel aus seinem kalten untoten Herzen keine Mördergrube macht und auch diverse Gelegenheiten verstreichen lässt, in denen er seinen Nebenbuhler hätte auflaufen lassen können. Auch wenn der Guteste offenbar eine MENGE Minderwertigkeitskomplexe mit sich rumschleppt. (“Das ist MEINE Streitaxt! Das sind MEINE Klamotten! Das ist MEINE Frisur!”) Immerhin rettet Angels totes Herz ja auch den Tag (oder besser: die Nacht) in der Nebenhandlung mit einem Baum, der in Internet-Chatgruppen nach Opfern sucht. Und nein, das haben wir uns NICHT ausgedacht, das ist tatsächlich passiert. In Kalifornien in den frühen 2000ern. Und meine Güte, haben wir Spaß bei der Besprechung. Was nicht zu 100% an der Folge liegt, die aber insgesamt zu gefallen weiß. Und da sie uns auch an den Mikrophonen zahlreiche Minuten guter Laune beschert hat, tänzeln wir natürlich

DEN TANZ DER FRIENDZONE

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Vampire tragen kein Tütü

Hallooo, Freund:innen der italienischen Oper! Als solcher entpuppt sich der gute Angel(us), denn bei Oper weint er wie ein kleines Baby, selbst wenn er böse ist. Und so lädt er die gesamte Bagage ins beste Haus der Stadt ein, wo er die best…äh..billigsten Plätze besorgt hat. Nichtsahndend, dass er und Cordie die Hauptrolle im diabolischen Stück spielen, dass Präsident Clark und der Hoaxmaster sich ausgedacht haben. Und Summer Glau, ganz genau, mit der Wahnsinnsschau. Die Guteste hat hier ihren allerersten großen Auftritt und legt damit das Fundament für ihren Ruf, zwa gute Charaktere zu spielen, aber sämtliche Projekte mit ihrer Beteiligung ist Verderben zu ziehen. Ins Verdeeeerben! Aber hey, die Prima Ballarina spielt sie wirklich, nunja, prima.

Prima finden wir auch, dass der gute Jadablinkts sich mal wieder im Hotel eingefunden hat, um mit uns zusammen jungen (oder doch alten) Damen beim Tanzen zuzugucken und Sascha hört den beiden beim Schwärmen zu und kann das alles nicht so wirklich nachvollziehen. Aber hey, die Folge hat auch wirklich gute Momente, aber am Ende ist nur ein Teil des Castes auf der Bühne um ihn zu tanzen:

Den sterbenden Schwan der Freude.

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Vampire saugen nicht umsonst

Heute ist vielleicht was los im Hotel. Ein wahrer Monster- und Menschenauflauf. Nein, nicht bei Gregor und Sascha im Hotel, hier sind die Zimmer erstaunlich leer, seit es in die drittel Staffel ging, die sich bisher erstaunlicherweise deutlich besser zeigte, als ihr Ruf. Angel und Co brauchen Geld. Wer nicht? Und obwohl wir immer noch der Meinung sind, dass es – wenn man ein leerstehendes Hotel in bester Lage besitzt – eventuell eine gute Idee wäre, einfach Gäste zu beherbergen, besinnt sich die Truppe auf ihr anderes Kerngeschäft: Mysteröse Rätsel lösen, Dämonen beseitigen und dafür Geld kassieren, gerne auch VON Dämonen. Die winken diese Woche mit dicken Geldkoffern. Da kann man schonmal (fast) den Kopf verlieren, wenn man sich nicht gerade mit zombiisierten Exfreunden (wortwörlich) herumschlagen oder ein Vampirnest ausheben muss. Und Babyconnor will ja auch noch betreut werden. Alleine die Einstiegszene mit dem verzweifelten Mann in der Gasse und dem Dreifachspiltscreen, der in der Pizzeria endet ist großartig. Und die Homepage in Comic Sans! Diese Folge geht wieder mal über Tische und Bänke und es bleibt uns nichts anderes übrig, als erneut auf die Tandfläche zu hüpfen (so sehr man das in unserem Alter noch machen kann) und ihn zu tanzen. Den
TANZ DER FREUNDE

Und zum zweiten Mal in Folge (wenn man das komplette Buffyversum betrachtet) geht es um Geldsorgen. Wie Buffy im Burgerladen arbeitet, durften wir drüben bei unseren Freund:innen bei “Antenne Höllenschlund” becasten.

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Wer Visionen hat sollte zum Skip gehen

Cordie ist heute ein bißchen außer sich. Zurecht. Denn ausgerechnet an ihrem Burzeltach kippt sie aus den Latschen und muss miterleben, wie ihre Freunde seeeehr stümperhafte Reanimationsversuche unternehmen. Stellt sich raus: Sie ist zwar arbeitslose Schauspielerin, aber offensichtlich hervor-ra-gend krankenversichert, denn die ganzen MRT- und CT Untersuchungen hui, hui, hui..DATT wird teuer. Aber es ergibt sich ein klares Bild: Noch ein Visönschen und der guten Cordie platzt der Kopf. Sehr anschaulich demonstriert von einer Klischeemagd aus einem Jahr, das Buffys Hausnummer entspricht. Wir sind da einer großen Sache auf der Spur. Und so trifft Cordie schließlich die namensgebende Qual der der Wahl und findet sich im sogenannten Cordieversum wieder, einer bunten Zauberwelt voller Scheinwerfer, Autogrammjägern und Assistenten, die mit Tim Allan durchs All gedüst sind. Andere, wie Wesley, würden sich einen Arm ausreißen, um dort landen zu können. Aber am Ende tauscht Cordie Millionen für Visionen und kehrt teildämonisiert wieder in unsere Realität zurück. Skip sei dank. Der nicht nur Publikumsliebling war, sondern auch bei uns (die ja Teil des Publikums sind) jedesmal Stürme der Begeisterung auslöst, genauso wie die Regie der Folge und eigentlich alle Dialoge. Auch so Kleinigkeiten wie die “Dasch wäre Ihr Preisch gewesen” Präsentation von Skip in einer Traum-Mall sind einfach nur großartig. Unser eigentlicher Held der Serie wird dabei massiv aufs Abstellgleis geschoben und eigentlich hat Cordie die ganze Zeit das Heft des Handelns in der Hand. Eine Starke Folge für eine starke Frau. Was sollen wir sagen, außer: Wo ist hier bitteschön die Tanzfläche. Wir wollen tanzen! Und zwar den

Tanz der Freude, yeah!

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Was summt denn da?

Nachdem Angel wie die Jungfrau zum Kinde kam, erleben wir nun, dass die Vaterfreuden mit allerlei Verpflichtungen verbunden sind. Schließlich sind alle hinter dem mystischen Baby her. Von Wolfram und Hart, diversen Vampirkulten über Balthar den Kremator bis zu Frank. Na vielen Dank, Frank. Eines erstaunlich schnell gezauberten Schutzschildes sei dank ist man im Hotel erstmal sicher, während draußen die diversen dämonischen Diebesbanden ihre Zelte aufschlagen. Live und in Farbe in die Anwaltskanzlei überspielt. Von der Belagerung wechselt die Folge im letzten Drittel dann schlagartig in ein Roadmovie inklusive verlassener Mine direkt neben der ACME-Feuerwerksfabrik. Die Folge geht über Tische und Bänke und macht keine Gefangenen. Und als am Ende die Gang mit Kinderwagen den Hero-Walk-Shot macht, müssen wir erneut feststellen: Vielleicht haben wir in unserer Vorabwertung der dritten Staffel unrecht getan. So mies, wie in unserer Erinnerung ist die gar nicht. Wir sind wieder mal auf der Tanzfläche und tanzen den

Tanz der Freude

Und weil wir drüber philosophiert haben:

In den frühen Tagen standen die Apfel-Logos tatsächlich noch auf dem Kopf

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Ein Gassenhauer der Liebe

Altern hat doch manchmal seine Vorteile. Beispielsweise, dass man manche Serienfolgen gucken kann wie am ersten Tag. Das gilt für klassisches Star Trek aber auch für diese Episode. Klar, da war was mit einer Gasse und Regen (hm…da war doch NOCH was mit Angel und einer Gasse im Regen?) und Darla, die um ein Baby herum in (nassen) Staub zerfällt, aber sonst war uns eine Menge entfallen. Und dabei hat die Folge ECHT einige Szenen zu bieten, die sich eigentlich ins Gedächtnis hätten brennen müssen. Die mit Holtz und seiner Vampirtochter zum Beispiel, die Sascha als Vater Gänsehaut den Rücken runtertreibt, aber damals(tm) am adoleszenten, kinderlosen Sascha offenbar komplett vorbeigeschrammt ist. Oder die mit Darla und Angel auf dem Dach, die nicht nur unglaublich gut ausgeleuchtet ist, sondern auch die Charaktere gut ausleuchtet. Darla bekommt einen versöhnlichen Abschied und vieles, was schnell hätte kitschig werden können, kommt erstaunlich gut rüber. Die Sprengung von Lornes Bar hatten wir zwar noch gut in Gedächtnis, aber in einer späteren Folge verortet.
Was sollen wir sagen? Bislang lässt sich diese Babysache erstaunlich gut an, wenn der Trend anhält….woooooohhh. 😉
Und das hätten wir beide nicht gedacht: Bei Darlas letztem und Connors erstem Auftritt sind wir auf der Tanzfläche und tanzen voller Inbrunst den
Tanz der Freude

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Auf dem Holtzweg

Schon im York des 18. Jahrhunderts wussten untote Hausmütterchen zu berichten: gegen Krähenfüße hilft am besten eine ordentliche Portion Holtz. Hätte das unser Doctor Mangelhaft aus Vulgarien mal gewusst, dann hätten er und Captain SWAT vielleicht ein bißchen länger durchgehalten. Denn wenn uns diese Folge eins gebracht hat, dann Chrakatere, die eine total interessante Einführung bekommen, um nur wenige Szenen später recht sang- und klanglos aus dem (untoten)Leben zu scheiden. Und das passiert nicht nur einmal, nicht nur zweimal, sondern mindestens dreimal. Eigentlich etwas, was uns bei “Picard” damals (2019) sehr sauer aufgestoßen ist, hier aber dermaßen zelebriert wird, dass es eigentlich nur ironisch gemeint sein kann. Auch der dreifache Verrat in der Anwaltskanzlei inklusive eines unglaublich konfusen Masterplans scheint uns unnötig kompliziert, aber es macht einfach zu viel Spaß, den Wolf, das Lamm und das Herz mal wieder so richtig in Action zu sehen, denn aufgrund der schwangeren Darla ist alles um den Konferenztisch versammelt, was Rang und Namen hat. Nur Dieter der Hellseher darf nicht mehr mitfeiern. Tja.
Wer hätte das gedacht? Haben wir uns letztes Mal in Rekordzeit durch die Episode gerasseelt, um sie möglichst schnell hinter uns zu bringen, sind wir auch dieses Mal erstaunlich schnell durch mit unserer Besprechung, nur um noch jede Menge hinten dran zu hängen. Jede Menge Lob nämlich. Eigentlich hat die Folge alles, was Nervpotential hat: viel Darla, eine viel zu brutal-zickige Cordie und Rückblenden mit peinlichen Perücken. Aber irgendwie ist das diesmal deutlich besser. Vor allem auch deutlich besser in Szene gesetzt. Und so loben wir den Regisseur für cleveren Bildaufbau, tolle Auf- und Abgänge und auch sonst über den grünen Klee.
Nicht nur aufgrund der dreiunddrölfzig zusätzlich kurzzeitig eingeführten Charaktere fühlt sich die Folge unglaublich kurzweilig an und deshalb sind wir sowas von auf der Tanzfläche und legen ihn aufs Parkett, den
TANZ DER FREUDE.

Und weil wir es lange nicht mehr erwähnt haben:

SO MACHT MAN DAS, CHIBNALL!

 

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Prohezeiung? Schmophezeiung!

Give it to me baby uh huh uh huh Give it to me baby uh huh uh huh Give it to me baby uh huh uh huh And all the girlies say I’m pretty fly for a white guy.

Und nicht zu vergessen ein laut gegröhltes

La, la, la-la-la
La, la, la-la-la

Gehörten wortwörtlich zum guten Ton auf Schulhöfen und Mensen der 90er und auf den Diskmen liefen die CDs von “The Offspring” rauf und runter. Ihr merkt schon: Eigentlich würden Gregor und Sascha vieeeeeeeehiiiiehiiiel (bitte auf Dr Cox Art lesen) lieber über eine US-amerikanische Punk-Rock-Band aus Orange County in Kalifornien reden, aber sie haben ja nunmal nicht die Profession als Musikredakteure gewählt sondern vor viehiehielen Jahren beschlossen, über eine Vampirserie zu sprechen, die in der Stadt der Liebe spielt. Doch eigentlich haben wir zu dieser Folge nur sehr wenig zu sagen (es ist vermutlich die kürzeste Besprechung, die wir je aufgenommen haben), außer dass sie nach einem eigentlich ganz guten Start für uns ziemlich schnell den Zug nach Süden nimmt. Eigentlich ab dem Moment, in dem Darla durch die Tür tritt, die endlich den letzten Bus aus Peru nach LA bekommen hat. In Saschas Langzeit-Erinnerung an diese Folge hatte es eigentlich nur das Handwerker-Dekoltee des Zauberspruchmonteurs in Lornes Bar geschafft. Das *könnte* ein Zeichen sein, dass die Folge für den Arsch ist. Doch halt! Es gibt natürlich wie immer (außer bei “She”) ein paar Szenen und Kleinigkeiten, die die Episode vorm harten Urteil “Tanz der Schande” retten. Wie die Blumen, das Bild in der Bar oder ähh…grade noch die Screenshots gesehen und schon wieder vergessen. Es ist eher ein Tanz der tödlichen Langeweile. Und so halten wir uns wacker an den Drinks an der Bar fest und hoffen auf Besserung.