blog-image

Selbstgespräche auf einen völlig neuen Level

“HE! Ich habe eine IDEE!” Das oder sowas Ähnliches muss David Greenwald gerufen haben, nachdem er im Bad auf der Seife ausgerutschte war und er eine Erleuchtung für die letzte Einstellung der letzten Angelfolge in dieser Staffel und unter seiner Ägide hatte. “Wir lassen Cordelia in den Himmel aufsteigen und parallel Angel in die Tiefe sinken. Voll sinnbildlich, ey!” Jetzt war die Idee für die letzte Einstellung geboren und nun musste man nur noch iiiiirgendwie dorthin. Und dabei gehts nicht über Tische und Bänke sondern über Sinn und Verstand. Denn in dieser Folge passieren uuuuuunglaublich viele Dinge, weil sie passieren müssen. Es gibt Zweifel, ob man Connor/Steven wirklich vertrauen kann? Beispiel gefällig? Bitteschön: Hey, wie wäre es, wenn er ein Liedchen trällert und Lorne die wahre Motivation erk….ach geht ja nicht, weil Lorne zuhuhufällig (Und wenn wir Sihilben in die Länge ziehen, wie Dr Cox, dann bedeutet dass, dass wir uhunglaublich unterwältigt sind, von dem was wir sehen.) auf die Idee gekommen ist, sein Glück in LA zu versuchen. Immerhin hat er noch ein tolles Album als Abschiedsgeschänk hinterlassen.

Noch ein Beispiel gefällig? Der Überfall von Wolfram und Herz findet nur im Autokino statt, damit ein Hubschrauber sowohl auf als auch über der Leinwand schweben kann. Sich zu Fuß von hinten an das Auto anzunähern wäre ein viel größeres Überaschungsmoment, als sich gefühlt minutenlang von oben mit vier Hanseln abzuseilen. Und dann sitzen der charakterlose Chef und Gavin 10 Meter daneben in einem Van und betrachten das Ganze auf Video. What? Oder hier: Letzte Folge wird etabliert, dass Connor ein Vampirgehör hat. Statt ihn aber heimlich das Telefonat zwischen Angel und Cordie belauschen zu lassen, wiederholt Angel laut den Treffpunkt für das Tait a Tait am Strand. Apropos. WARUM? Also warum DA? Hätte David die Location iiiiiiihiiirgendwann in den letzten Folgen als Lieblingsort von Cordie etabliert, würden wir das ja noch schlucken. Aber das ist nur am unromantischsten Strand der Filmgeschichte, damit Connors Plan funktioniert. Der innerhalb von 20 Minuten iiiiiihiiirgendwie

  1. Einen Vollmetallsarg
  2. Schweißausrüstung
  3. Justine
  4. Ein Schiff

organisiert hat und alles punktgenau am rechten Ort zur rechten Zeit zu haben, nachdem er mit einem Elektroschocker in Wasser(!!!) hantiert hat.

Was hätte er gemacht, wenn sich Angel und Cordie im Diner getroffen hätten? Ihn in einem Kühlschrank eingeschweißt? Dieser ganze Plan ist so bescheuert kompliziert, dass uns das komplett aus der Bahn wirft. Er existiert einzig und allein wegen des gewünschten visuellen Gegensatzes. Ja, sieht gut aus, aber ergibt Null Sinn. Selten war Angel näher an modernen Serien wie hier. Es gibt wieder einige tolle Dialoge. Der zwischen Cordie und Gru und Lorne und Angel ist toll zusammengeschnitten, aber auch bei Gru und selbst bei Cordie haben wir das Gefühl, dass David nicht wirklich wusste, was er mit den Charakteren machen sollte, also wurden sie aus der Serie geschrieben. Immerhin kommt der gute(?) Skip mal kurz vorbei, aber so richtig schlüssig erklären kann auch er nicht, warum Chordie nun aufsteigen muss. Wir steigen nicht, auf, wir sinken nicht ab, wir versacken höchstens an der Bar und hätten fast schon Lust, den Tanz der Schande zu tanzen. Das mit dem “Tiefgang” hat David eeeecht mißtverstanden.

Wie gehts Dir? Oder DIR? Wir wollen es wissen. Schick uns eine Mail, lass einen Kommentar da oder nutze das Sprachnachrichttool auf unserer Seite. Denn wir wollen traditonell die Staffel Revue passieren lassen. Diesmal sogar buuunt und live und in Farbe.

Wann: 29.05.2024 21:00 Uhr

Wo: Bei Dir zu Hause (per stream)

blog-image

Wie die Väter so der Sohne

Puh, jetzt haben wir tagelang über einen Titel nachgegrübelt und dann ist am Ende doch nix halbes und nix ganzes bei rausgekommen. Hey, genau wie bei dieser Folge. Also bei der TV-Folge, nicht bei der Besprechung. Dass diese (also die Besprechung) seit langem mal wieder im 60-Minuten-Bereich liegt zeigt eigentlich schon, dass es da nicht wirklich viel zu diskutieren gab. Dabei wird viel geredet in dieser Folge. Angel mit Steven/Connnor, Steven mit Holtz, Holtz mit Angel, Angel mit Cordie, Cordie mit Connor, Connor mit Lorne, Lorne mit Gru. Nur nicht Cordie mit Gru. Denn der macht zu Beginn der Folge einen Spaziergang, zu von dem er erst am Ende wieder zurückkommen wird. Und keine Sau fragt nach ihm. Das spricht schon unausgesprochen Bände. Versteh uns nich falsch: wir finden es super und sehr erwachsen, wenn unsere Held:innen ihre Probleme und Sorgen ausdiskutieren, statt für sich alleine zu handeln und die Sache noch schlimmer zu machen, wie weiland Wesley. Aber so lange en Block nimmt das doch Überhand. Zum Glück landen wir ja zwischenzeitlich in der Technodisse, wo sich zahlreiche Vampire um Justine versammelt haben, um sie zu versemmeln. Würde da noch eine andere Musik drübergelegt, hätte der Kampf von uns eine eins mit Sternchen bekommen. Alleine schon wegen Angels Begeisterung über die Kampfkünste seihnes Sohnes. Es sind ohnehin diese kleinen Momente, wie das zeitgleiche Armeverschränken von Angel und Connor oder treffende Oneliner, die wie Lichtblicke aus dieser Folge herausragen. Das Leuchten von Cordelia geht uns dagegen ordentlich auf den Keks. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass geich mehrere Charaktere so ein wenig planlos auf der Stelle treten: Wesley, Cordie, Lorne und Gru – wo wollen die Autor:innen mit denen hin? Und was ist eigentlich aus der Storyline mit Gavin geworden? Und was hätte Holtz eigentlich für einen tollen Plan entwickelt, wenn Justine nicht an seine Tür geklopft hätte? Im großen und Ganzen lässt uns die Folge doch recht unbefriedigt zurück. Wir bleiben an der Bar und haben keine Lust zu tanzen.

blog-image

Mit nem Bogen gegen Drogen

Nu isser da, der, vor dem wir uns seit Monaten, ach was sag ich Jahrzehnten gefürchtet haben, jedenfalls mit Sicherheit, seit wir diesen Podcast gestartet haben. Der Moment, in dem der Connor in seiner Nichtbabyform zurückkehrt. Aber Moment mal…das ist alles gar nicht sooo schlimm, wie befürchtet. Der gute Vinz kommt sogar recht sympathisch rüber, wie er so vor schlechtem Greenscreen angeblich auf einem Bus durch die Stadt reitet. Dass in Los Angel tatsächlich jemand einen Typen in Lederoutfit für bemerkenswert hält finden wir allerdings genauso strange wie die Tatsache, dass sich irgendwie alle irgendwie sofort finden und auch die Cops gerade nix besseres zu tun haben, als sich eine taktisch höchst unprofessionelle Schießerei mit einem ziemlich unwichtigen Möchtegern-Drogenlord zu liefern. Ziemlich drastisch ist der Tod von Sunny, die wir gerne länger gesehen hätten. Genauso wie wir gerne mehr von der lila gefärbten Dame hätten, die gerne mal durch Zeit und Raum springt. Groß-ar-tig! Allerdings fragen wir uns immer noch, was das Geplänkel zwischen Gavin und Layla aus der letzten Folge sollte, weil es immer noch konsequenzlos geblieben ist. Und irgendwie ist die gesamte Besprechung hier schon die Wertung der Folge. Nunja, dann können wir auch gleich sagen, dass wir am Rand der Tanzfläche stehen und leise mitwippen beim

Tanz der Freude

Wer hätte das in der ersten regulären Connor-Episode gedacht?

blog-image

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Schon der Onkel von Spiderman wusste (andauernd) zu berichten: Große Macht birgt große Verantwortung. Und man muss kein seelenloser FDP-Politiker sein um zu wissen: Nix im Leben ist umsonst. Und so hat auch die dunkle Magie aus der ähh…vorvorletzten Folge ihren Preis, den glibberige Krabben nun eintreiben wollen und die gerade begonnene Renovierung des Hotels ad absurdum führen. Währenddessen wird in der Anwaltskanzlei unseres geringsten Misstrauens geränkespielt, was total viel Spaß beim Zuschauen macht, aber ehrlich gesagt auch komplett aus der Folge geschnitten werden könnte, ohne den Sinn zu verstellen. Doch das wird sich noch alles in der kommenden Folge niederschlagen, sagt Antje. Die hat sich nämlich heute im Hotel einquartiert, um mit uns diese Folge zu besprechen. Die erstaunlich cineastisch um die Ecke kommt und mit einigen erstaunlich gut gealterten Effekten umme Ecke kommt. Aber auch das hatte ihren Preis und so musste das CGI-Monster am Ende aus der Portokasse bezahlt werden. So sieht es auch aus. Das eigentliche Monster kommt allerdings ganz am Ende durch das Wurmloch geflogen und bringt augenblicklich schlechte Laune und ein schwarzes Charisma-Loch (und damit ist nicht Frau Carpenter gemeint!) mit. Es beginnt nun endgültig die (nicht nur von uns) gefürchtete Connor-Epoche der Serie. Bis dahin genießen wir diese Folge hier, die uns in bislang völlig unbekannte Räume des Hotels bringt. Stellt sich raus: Die hatten die ganze Zeit nicht nur eine betriebsbereite Großküche, sondern auch einen riesigen Ballsaal, während der arme Lorne noch durch LA irrte, um eine neue Location für seine Bar zu suchen. Es hätte noch gefehlt, hinter der nächsten Tür eine Bundeskegelbahn vorzufinden. Dieses Hotel ist offensichtlich in Wirklichkeit eine TARDIS und es finden sich erstaunlich viele Referenzen auf Doctor Who. Oder vielleicht auch umgekehrt? Denn WHO-Showrunner RTD hat ja bereits zugegeben, sich bei Ableger “Torchwood” orgendlich in der Angel-Schublade bedient zu haben. Wäre nicht zuuu ungewöhnlich, wenn er sich auch beim Schreiben der Mutterserie Einflüsse aus dieser Folge “inspirieren” ließ.
Aber hat sie uns inspiriert? Die Szenen bei W&H sind wie erwähnt toll, auch die Atmosphäre, der Kunde mit der trockenen Haut sieht toll aus. Allerdings nimmt die Folge auch ein paar ziemlich lahme Abkürzungen. So ist der Streit zwischen Angel und Gunn zu schnell beendet, Wesley kommt zu schnell auf die Lösung mit dem Alk und kurz vor Schluss hat man offensichtlich festgestellt, dass man nur noch zwei Minuten hatte, um die Situation aufzulösen. Auftritt Dea ex Cordelia. Und so stehen wir nur mit einem Fuß auf der Tanzfläche, wippen ihn aber mit, den
Tanz der Freude

blog-image

Lieber einen Pflock in der Hand als ein As im Ärmel

Hallo, liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Kartenspiels um anderleuts Seelen! Wir müssen zwei Dinge zugeben: Wir lagen offenbar ein wenig falsch, was unser Bauchgefühl für die dritte Staffel betrifft (jedenfalls in weiten Teilen) und wir hatten im Vorfeld Null Erinnerung an diese Folge. Allerdings beim Angucken der Vorschaubilder einige Fragezeichen überm Koppe: Was pasiert da? Und wie um alles in der (Unter)Welt soll das in die Gesamthandlung eingefügt werden? Doch wieder zeigt sich: Mit geschicktem Schreiben, interessanten Charakteren und guten Dialogen kann man sich aus jeder schreiberischen Engstelle manövrieren. Wenn man nicht gerade Chibnall heißt. Die eigentliche Handlung passt jedenfalls auf den berühmten Merzschen Bierdeckel (war das eine schöne Zeit, als der Typ noch vor allem wegen seines Bierdeckels bekannt war): Gunn hat weiland seine Seele an den Hausmeister von Scrubs verkauft, der in Los Angeles ein Casino betreibt. Angesichts einer Lebenserwartung von wenigen Jahren und der Aussicht auf ein schicket Auto ein fairer Deal, fand jedenfalls der Charles von damals. Der von heute hat seine Seele allerdings hoffnungslos an Fred verloren und das sieht der eigentliche Besitzer ja nun mal gar nicht gern, denn was einem nicht gehört kann man auch nicht verleihen. Wir bewundern eine fast kinoreife Ausstattung und Inszenierung und großartige Nebendarsteller. Der doppelte twist am Ende machte uns lachen und Jason Carter durfte seinen feinen britischen Akzent und Rangerstab gegen fiesen britischen Slang und Sonnenbrille tauschen. Und obwohl wir ihn ja eigentlich erkennen müssten, müssen wir zugeben, dass er uns unter der Maske als Halb-Jem-Hadar und Halb Mutantenkänguru aus Tank Girl glatt durchgerutscht ist. (PS: Besorgt Euch den Tank Girl Soundtrack und/oder hört hier Sascha über diesen Film reden) Genervt waren wir vom Frunn-Geschmachte und dem ätzenden Verhalten von Gunn. Hat Fred doch in einer groß-ar-ti-gen Szene grade Wes den Marsch geblasen, dass er mit seinen Problemen nicht zu den anderen gekommen ist (DAS haben wir schon immer gesagt!), macht Gunn genau das gleiche und sogar den Arschlochmove des Fake-Schlussmachens. Mann oh mann. Das Einzige Positive daran: Wir haben eine tolle Meme-Vorlage als Alternative für das Alimada-Meme:

Etwas irritiert waren wir auch ob es exzessiven Einsatzes von Coolio in Rückblenden. Aber nichts desto trotz legen wir jetzt den Tank Girl Soundtrack ein und wenn Ihr uns sucht, wir sind auf der Tanzfläche. Und tanzen

Den Tanz der Freude

blog-image

Guten Freunden gibt man ein Kisschen

Wir bitten um Vergebung. Und zwar gegenüber Raphael, den wir letzten Monat unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Hotellobby gelockt hatten. Denn schon gaaaaaanz zu Beginn dieses Projektes (die Älteren erinnern sich) hatte er den Wunsch geäußert in einer Folge dabei sein zu wollen, in der ein Kissen eine tragende Rolle spielt. Und diesmal ist es *wirklich* diese Folge. Aber wir haben den Guten einfach mal einen Monat Kost und Logie im Hotel gewährt und nun ist er wieder am Mikro, um mit uns über Vergebung zu reden. Eine Folge, bei der sich Gregor und Sascha eigentlich wirklich nur an das berühmte Kissen (Verbunden mit Vampirsabber) erinnern konnten. Und meine Güte, was gibt es vorher noch alles großartiges, über das man reden könnte. Moment mal! Das TUN wir doch. Diesmal deutlich länger als sonst. Aber zu Weihnachten sagt man die Wahrheit und schüttet sich gegenseitig sein Herz aus. Sind wir auf der Tanzfläche, Wayne? Aber sowas von Garth! Party on! Wir tanzen den

Tanz der Freude

blog-image

Melodien für Dämonen

Eigentlich müssten wir hier ja was über entführte Babys und Höllendimensionen sprechen, aber diese ganze Holtzerei und Wesleys Blödheit geht uns ehrlich gewaltigst auf den Sack. Die Aussagen eines gewissen Alexander D., dass Wesley angeblich niemanden hatte, mit dem er über seine Probleme reden könnte, kontern wir mit einem kollektiven: LOOOORNE! Statt dessen wird der grüne Emotionsleser und Unterweltbester Zuhörer wieder mal auf seine Tätigkeit als Babysitter reduziert. Und er dient als Prügelknabe, was immerhin gut gespielt war. Nachdem man uns vorher gefühlt endlos Höltzerne Dialoge zwischen Holtz und Justine, Holtz und Wesley und Wesley und Justine um die müsen Ohren gezimmert hat. Puh, Das Einzige, was diesen ganzen Plot um Connor nach oben reist, ist der gute Sascha, der sich echauffiert, dass Lyla und Angel sich ein Gläschen an der Bar genehmigen.

Vieeel interessanter ist die Nebenhandlung mit der jungen Dame, die nicht nur ein Herz für Folkmusik hat, sondern auch das Gesicht für Hardrock Halleluja. Good Lordie! Die Grungepunkrock-Dämonenband, die ein Konzert vor 2 (in Worten ZWEI) jungen Damen gibt und erstaunlicherweise den Durchbruch ihrer neusten Scheibe so gar nicht zu schätzen weiß, ist in vielerlei Hinsicht der bessere Teil der Folge.

Kurz: Wir haben keine Lust zu tanzen.

Und wir hoffen auf das Flüstern unseres Hausgeistes, dass die kommende Folge reinhaut, wie ein Kissen ins Gesicht.

PS:

Den erwähnten Kaffeebecher aus Bambus findet Ihr hier unter diesem Link

blog-image

Feuer, Eis und Dosenblut

So, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Lebenden und Untoten, es ist soweit: Gregor hat wieder mal Geburtstag! Ähh…das auch, aber obwohl das ein Grund zur Freude wäre, ist die Zeit des Lachens nun endgültig beendet. Denn die letzte Fahrt geht abwärts. Alles geht südwerts und die Fäkalien hitten den Ventilator. So oder so ähnlich. Und wieder einmal beweist sich: Es würde so oft helfen, einfach mal miteinander zu reden. Wo ist eigentlich Lorne? Gregor und Sascha stimmen überein: An Wesleys Stelle hätten wir uns dem Grünen Dämön anvertraut, dessen Passion ja das Zuhören ist. Stattdessen frisst Wesley seine düsteren Prophezeiungen im Stillen in sich hinein und begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach Antworten. Hätte er im Grundkurs Geocaching aufgepasst, dann hätte er gewusst, dass die vom Zauberer übermittelten Koordinaten unvollständig waren. Zum Glück kann Sascha von jahrelanger Geocachererfahrung zehren und hat so manchen Mystery gelöst, so dass er – im Gegensatz zu den “Expert:innen” der IMDB – zumindest in Los Angeles landet, wenn auch auf diesem unwirschen Gelände:

Aber immerhin, es finden sich mehrere Burgerläden im Umfeld, neben großen Ketten auch diese Lokalität:

Leider kein sprechender Hamburger in der Google-Ansicht. Und das ist ja immerhin eines der Highlights der Folge. Das andere ist der gute Sascha (der Dämon, nicht der Podcaster) der durch beißenden Sarkasmus zu gefallen weiß. Beim Rest der Folge kommt bei unseren Podcastenden nicht so recht Tanzlust auf, denn wir wissen ja inzwischen, worauf das ganze hinausläuft. Und wir können es nicht oft genug sagen: Das Ganze hätte verhindert werden können, wenn man einfach mal miteinander geredet hätte. Wir stehen an der Bar und haben nicht so wirklich Lust zum Tanzen. Vielleicht noch den

Tanz der verhaltenen Freude verbunden mit schlimmen Befürchtungen.

blog-image

Angel x 2 = !

Was ist noch besser als 1 nicer Angel? 1 nicer Angel und ein ebenso nicer Grüffelo. Äh…Gruselo. Ach, Ihr wisst schon. Der Held von Pylea, Schlächter der Schlachten, Pupser auf dem Sessel der ewigen Langeweile. Angel fühlt sich relativ überflüssig und in die Friendzone geschoben. Dass ER nun ausgerechnet der Auserwählte ist, der seiner Angebeteten zum Beischlaf mit Austausch von Körperflüssigkeiten aber ohne Austausch von Visionen verhelfen soll, haben wir so (ähnlich) schon ähhh…in vielen Filmen gesehen (*husthust*) Aber es ist wieder mal verdammt gut umgesetzt. Zumal Angel aus seinem kalten untoten Herzen keine Mördergrube macht und auch diverse Gelegenheiten verstreichen lässt, in denen er seinen Nebenbuhler hätte auflaufen lassen können. Auch wenn der Guteste offenbar eine MENGE Minderwertigkeitskomplexe mit sich rumschleppt. (“Das ist MEINE Streitaxt! Das sind MEINE Klamotten! Das ist MEINE Frisur!”) Immerhin rettet Angels totes Herz ja auch den Tag (oder besser: die Nacht) in der Nebenhandlung mit einem Baum, der in Internet-Chatgruppen nach Opfern sucht. Und nein, das haben wir uns NICHT ausgedacht, das ist tatsächlich passiert. In Kalifornien in den frühen 2000ern. Und meine Güte, haben wir Spaß bei der Besprechung. Was nicht zu 100% an der Folge liegt, die aber insgesamt zu gefallen weiß. Und da sie uns auch an den Mikrophonen zahlreiche Minuten guter Laune beschert hat, tänzeln wir natürlich

DEN TANZ DER FRIENDZONE

blog-image

Vampire tragen kein Tütü

Hallooo, Freund:innen der italienischen Oper! Als solcher entpuppt sich der gute Angel(us), denn bei Oper weint er wie ein kleines Baby, selbst wenn er böse ist. Und so lädt er die gesamte Bagage ins beste Haus der Stadt ein, wo er die best…äh..billigsten Plätze besorgt hat. Nichtsahndend, dass er und Cordie die Hauptrolle im diabolischen Stück spielen, dass Präsident Clark und der Hoaxmaster sich ausgedacht haben. Und Summer Glau, ganz genau, mit der Wahnsinnsschau. Die Guteste hat hier ihren allerersten großen Auftritt und legt damit das Fundament für ihren Ruf, zwa gute Charaktere zu spielen, aber sämtliche Projekte mit ihrer Beteiligung ist Verderben zu ziehen. Ins Verdeeeerben! Aber hey, die Prima Ballarina spielt sie wirklich, nunja, prima.

Prima finden wir auch, dass der gute Jadablinkts sich mal wieder im Hotel eingefunden hat, um mit uns zusammen jungen (oder doch alten) Damen beim Tanzen zuzugucken und Sascha hört den beiden beim Schwärmen zu und kann das alles nicht so wirklich nachvollziehen. Aber hey, die Folge hat auch wirklich gute Momente, aber am Ende ist nur ein Teil des Castes auf der Bühne um ihn zu tanzen:

Den sterbenden Schwan der Freude.