blog-image

Wer Visionen hat, sollte sie sich durch den Kopf gehen lassen

Manche Visionen werden einem auch mit der Brechstange in den Kopf geprügelt. Oder war es eine Vision einer Brechstange im Kopf? Wie dem auch sei. Heute geht es um Visionen. Und ihre Nebenwirkungen. Ein Thema, das in Detektivagenturen immer noch ein Tabuthema ist. Lieber schließt sich die Mitarbeiterin heulend auf der Personaltoilette ein, als zu gestehen: Ich habe ein Problem. Und das geht Cordie nicht nur unter, sondern auf die Haut und ist damit nicht mehr zu verbergen. Denn die letzten Visionen (drei an einem Tag) manifestierten sich nicht nur in Form von Kopfschmerzen, sondern auch von Pusteln, Brandblasen und künstlichen Bäuchen. Stellt sich raus: Unsere Anwaltskanzlei hat die Standleitung zu den Mächten der Ewigkeit gehackt und als Man in the middle ein paar falsche (und schmerzhafte) Botschaften durch die Leitung zu jagen. Über all das könnte man reden, aber wir  richten unser Augenmerk natürlich auf die Inneneinrichtung von Leilahs Büro, die Diskottenbox auf ihrem Schreibtisch und ihre Vorliebe für simuliertes Golf. Und Asche auf unser Haupt, dass wir die Steilvorlage zu “Lee Carvallos Putting Chalenge” auf dem Elfer haben liegen lassen.

Aber wir haben uns einfach auf und über Skip gefreut. Den freundlichen Dämon aus der Vorhölle, der jeden Tag nur 20 Minuten bis zur Arbeit pendeln muss. Wir fragen uns nur: Wenn er mit seinem Geist den Flammenkäfig kontrolliert, was passiert denn dann nach Feierabend? Die Dialoge mit Skip jedenfalls wieder pures Gold, der Rest naja, so…naja. Aber immerhin darf Lorne noch die Gesangs”Künste” von William Shatner dissen.

Wir sind höchstens so halb auf der Tanzfläche, und wippen allerhöchstens ein bißchen mit.

blog-image

Ein Herz für Holz

Ich hab mein Herz in Schleimelberg verloren.

Denkt sich unser generischer Vampir mit der 90er Jahre-Gedächtnisfriese, den wir vorher nie gesehen haben – logischerweise – und später nie wieder sehen werden. Aber dazu später mehr. Denn nachdem wir einen Rückblick auf die wichtigsten Punkte von Staffel 2 bekommen haben, wird uns erst noch erzählt, was in den letzten 3 Folgen passiert ist, bevor wir dann erfahren, dass der Protagonist der Serie seit Monaten nicht da ist. Als hätten die Mächte der Programmgestaltung ihre Fingerchen im Spiel gehabt entspricht die Länge der Angelschen Selbstfindungsphase exakt der Länge der Sommerpause der Serie. Die inzwischen auf einem anderen Sender läuft als die Mutterserie, deren Namen deshalb offensichtlich nicht mehr genannt werden darf. Um den blonden Elefanten im Raum wird jedenfalls auffallend aufwendig herumgetänzelt. Die ersten 20 Minuten passiert eigentlich nicht wirklich viel. Gespräche zwischen der Gang, Gespräche zwischen Angel und der Gang, Gespräche zwischen Cordie und Angel, Gespräche zwischen Angel und Fred….um die sich in den letzten 3 Monaten offenbar niemand wirklich gekümmert hat. Das finden wir seltsam. Genauso seltsam wie die Tatsache, dass Angel IN SEINEM EIGENEN HOTEL einen Raum nicht betreten kann, für den die Bewohnerin noch nicht mal Miete zahlt. Dabei hieß es doch mindestens einmal bei Buffy und/oder Angel, dass diese Einlaßregel für Hotelzimmer gar nicht gilt. Oder haben wir das geträumt? Da würden wir gerne mal Eure Meinung zu wissen.

Übrigens auch zu einer Tatsache, die wir im Cast gar nicht besprochen haben: Diese ganze Geschichte mit dem Schleimdoktor, der für eine Szene auftaucht. Wir erfahren, dass er ein Sammler ist. In seiner einzigen Szene scheint er offensichtlich vor allem Geld zu sammeln, denn er wird ja erst freundlich, als die Sprechstundenhilfe mitteilt, dass die private Krankenkasse die Herz OP übernimmt. Insofern wieder realistisch, aber wie genau wird ein Vampir zu einem Unununtoten Vampir, wenn sein Herz fehlt? Und wie lange hält das nun? 6 Stunden? 6 Tage? 6 Folgen “The Orville”? Das ganze Konzept, einen kurzzeitigen Supervampir zu schaffen, scheint uns doch viel mehr Potential zu haben, das aber hier so mehr oder weniger beiläufig zwischen 2 Funklöchern in die Nebenhandlung gequetscht wird.

Dann wird noch krampfhaft versucht, mittels Rückblenden so halbwegs eine Charakterisierung des untoten Liebespärchens hinzubiegen, das sich trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) anfühlt wie Spike und Dru bei wish bestellt. Immerhin kriegen wir – nach einer Erwähnung in der zweiten Staffel – mal den Mann zu sehen, der schon bei Babylon 5 durch das Tragen scheußlicher Pullover für Entsetzen gesorgt hat: Holz! Offenbar ein Vampirjäger, der aus einem besonders harten nun…Holz geschnitzt ist. Aber auch der fühlt sich ein bißchen an, wie nachträglich in die Vita von Angel gepopelt. Mal sehen, ob sich das noch legt.

Wir legen jedenfalls nur teilweise ein Tänzchen aufs Parkett. Die Folge ist nicht schlecht, auf keinen Fall. Aber es ist (wieder mal) eine merkwürdige Wahl für einen Staffelauftakt, die sich irgendwie unrund anfühlt. Sascha bleibt deshalb an der Bar und schaut Gregor zu, der ihn leicht andeutet den

Tanz der Freude.

blog-image

Staffelgala 2 the maxx

Bevor wir frisch zurück in der HöllenHeimatdimension in die dritte Staffel Angel starten, wollen wir eine Tradition aufleben lassen, die eigentlich erst damit zur Tradition wird, denn die letzte Staffelschau liegt inzwischen 2 Jahre zurück. Und was hat sich seitdem nicht alles getan? Die Welt da draußen ist NOCH bescheuerter geworden, da haben der Wolf, das Ramm und das Herz gute Arbeit geleistet, denn spätestens seit der holländischen Aufzugsfahrt wissen wir: Das Böse ist immer und überall! Und damit landet die Kabine des Schauens schon mitten im Schwarzen, denn die Aufzugsfahrt und ziemlich viel drumrum gehört zu den ikonischen Momenten der Serie, die uns sofort ins Hirn fallen, wenn wir über die Serie reden. Und tatsächlich ist es so, dass der GROSSTEIL der ikonischen Momenten und Highlightfolgen der Serie ihre Heimat in der 2. Staffel haben: Die bereits erwähnte Aufzugs-Folge, die Hotel-Folge, die Folge mit Art LeFleur (den wir in diesem Jahr viel zu früh verloren haben), Disharmony und sogar das ein oder andere mit Darla. Wir sagen nur: Weinkeller. Und dann gibt es auf der anderen Seite natürlich auch noch die Folge mit dem ewigen Orgasmus. Denn kein Ping ohne Pong. Über all das reden wir in unserem Staffelrückblick und stellen fest: wir segeln ab jetzt in trüben Gewässern, denn Staffel 3 und 4 verschwimmen in unserer Erinnerung zu einem großen Brei mit Holz und *seufz* Connor.

blog-image

There’s no place like Htl Hprn

Besser arm dran als kopp ab. Oder besser gesagt Körper ab, denn den hat der gute Host verLorne. Höhö.
Wir beenden heute unseren kleinen drei(vier?)teiligen Ausflug nach Pylia, die Dimension, in der Entfernungen mit einem anderen Maß gemessen werden, als auf der Erde. Anders können wir uns nicht erklären, dass das Rebellenlager offenbar nur 200 Meter vom Schloss aufgeschlagen wurde und auch von Hinz und Kunz mühelos gefunden werden kann. Auch dass der Gru die mühsam entfachte zeremonielle Fackel der Herausforderung vom Schlossfenster aus sehen konnte, aber dennoch mit Streitwagen vorfahren musste, macht uns wunder. Über Wesleys wackere fünfköpfige Rebellenbande und den Sturm aufs Schloss wollen wir erst gar nicht anfangen. Die Folge will mehr, als sie liefern kann, weiß aber vielleicht auch genau dadurch mit einem gewissen Trashfaktor zu unterhalten. Quasi die Rückkehr der Jediritter dieser Trilogie. Wir stehen mit einem Getränk am Rand der Tanzfläche und zögern/zucken ein wenig.

Und hier noch die versprochene Liste mit den Dingen, die wir als böse Herrscher NIE machen würden. Und die gibt es noch in vieeel länger.

blog-image

Pylea sucht die Auserwahlte

Ursprünglich war ja geplant, die letzten beiden Pylea-Teile zusammen zu besprechen, weil sie jaauch irgendswie zusammengehören. Doch was kümmert uns unser Plan vom letzten Monat? Zumal der avesierte Damenbesuch in unserer Dude Dimension kurzfristig abgesprungen ist, wir dieses Portal nach Pylia allerdings noch offenhalten wollen. Dort passiert unterdess illustres: Cordelia trifft den Gru und hört ihm zu. Denn er hat EINIGES zu erzählen und zündet die ein oder andere Expositionsbombe im Thronsaal. Ohnehin sind in dieser (offenbar ziemlich kleinen) Welt, die von wissenden Mönchen klein und dumm gehalten wird, ohnehin alle erstaunlich gut informiert. Sei es uralte Prophezeiungen oder brandaktueller Tratsch aus dem Thronsaal: Da kannste Nachts um drei nen xbeliebigen Rebellen wecken und der weiß sofort bescheid. Warum es in dieser Dimension überhaupt plötzlich so viele Rebellen gibt? Egal. Hauptsache, sie wählen Wes zum neuen Chef. Angel reißt sich (oder anderen) unterdessen ein Bein aus, um mit der neuen Welt und seinem inneren Monster klarzukommen. Und das letzte Einhorn singt dazu.
Jetzt bloß nicht den Kopf verliere..oh.
Es ist ein Mittelteil eines Dreiteilers. Der sich nicht so recht entscheiden kann, ob er lustig sein will oder dramatisch. Immerhin wird hier das erste Mal der wertungsgebende Tanz der Freude getanzt.wir können uns ebenso wie die Folge nicht so recht entscheiden und schwanken noch. Zwischen Tanzfläche und Bar.

blog-image

Heimat, süsse Hölle

Nachdem wir beim letzten Mal den etwas vom inoffiziellen vierten Teil der Pylea-Trilogie überrascht worden waren, wissen wir heute, worauf wir uns einlassen. Auf einen Dimensionssprung mit Q. Ach nee, das war ne andere Serie, wir sind ja hier in der gut geschriebenen. Weil es eine 96prozentige Wahrscheinlichkeit gibt, dass wir das Portal nicht als amorphe Masse verlassen werden, ist André noch schnell von der Insel rübergekommen und ins Cabrio gehüpft. WIR haben allerdings trotzdem lieber das Verdeck zugemacht. Wegen unserer Abneigung gegen Tageslicht. Angel dagegen genießt den Aufenthalt im Haus der drei Sonnen und auch Wes muss ihm begeistert ans Ohr fassen. Der gute Lorne freut sich nicht so richtig, wieder zu Hause zu sein und auch Cordie fühlt sich in ihrer Rolle als Kuh jetzt nicht sooo wohl, hat aber offenbar kein Problem damit, am Ende als wandelnde Fleischbeschau herumzulaufen und ihre Euter zu präsentieren. Obwohl wir da so ne Ahnung haben, welcher Serienschöpfer bei der Outfitwahl ein Wörtchen mitgesprochen haben wird.
Mit leichten anzüglichen Abzügen in der B-Note sind wir dennoch sehr zufrieden mit dem Gesehenen, freuen uns auf die weiteren Teile und nehmen ihn schonmal eine Folge vorweg, den

Tanz der Freude

Ps:

Hört Raphael (und oft auch André) im whocast
Besucht André (und unseren Jinglesprecher Alex) auf ihrer Insel.

blog-image

DFlgzdrGrgrknTtlngfllnst

Vkl wrd brbwrtt. Zmdst n d Dmnsn, n d wr ns ht bgbn wrdn. Aber bevor es soweit ist bleiben wir noch auf dieser Seite des Portals im Hier und Jetzt. Oder besser gesagt: Im Los Angeles der frühen 200er. Und wir sind etwas überrascht, denn der Palea-Dreiteiler, den wir alle tatsächlich als Dreiteiler in Erinnerung hatten, entpuppt sich plötzlich und unerwartet als heimlicher Vierteiler, denn hier werden quasi schon die Grundlagen für den Besuch in der Partnerdimension gelegt.
Wobei ja erstmal doppelter Besuch durchs Portal kommt. Erst stört ein Dämon die Gesangseinlage des Host, der heute erstmals einen Namen bekommt. Und es ist leider nicht Horst. Aber wir lernen noch mehr: Nämlich dass es einen Unterschied ergibt (nicht macht), ob der Dämon das ganze Opfer frisst oder nur die Leber. Zum Glück gibts ja Hilfe durch einen zweiten Monsterjäger, der durch ein weiteres Portal tritt und nebenbei noch ein bißchen Hintergrundgeschichte für Lorne (SO heißt Horst nämlich wirklich) liefert. Und (das wissen wir jetzt natürlich noch nicht) die Brücke baut für den kommenden Dreiteiler, dessen vierter Teil diese Folge ist.

Gunn hat währenddessen Gunns eigene Sorgen, denn seine alte Gang hat sich zusehends von ihm entfremdet und sucht ihn nur noch hin und wieder auf um sich sein Auto zu borgen. Und zack! ist sein bester Kumpel tot und landet Darth Vader Like auf einen Scheiterhaufen mitten im Los Angeleschen Äquvalent der Bronx.

Cordie hat derweil nicht nur falsch gegessen, sondern auch falsch unterzeichnet. Nämlich den Castingvertrag mit einem Regisseur der so übergriffig gezeichnet ist, dass er vermutlich schon damals als Parabel auf den  Serienschöpfer gemeint war. Ohne, dass der das bemerkt hat. Schapoh, oder wie man das schreibt. Und sie hat in all den Jahren immer noch nicht gelernt, dass es NIE eine gute Idee ist, laut aus einem jahrhundertealten Buch vorzulesen, das ganz offensichtlich in Zusammenhang mit dem Verschwinden einer jungen Dame/dem Auftauchen von Dämonen in Verbindung steht.

Und auch Angel hat seinen Packen zu tragen, denn er findet sich als alter grumpy Vampirmann in dieser schnelllebigen modernen Welt mit dem Internetdings und dem hurenlosen Essen (das haben wir uns nicht ausgedacht) nicht so wirklich zurecht und sehnt sich nach den guten alten Zeiten, wo die Welt noch schwarz und weiß war.

Kurz: Die Folge dient schon deutlich dazu, die Figuren für den kommenden Dreiteiler in Postition zu bringen. Und das macht sie schon ziemlich geschickt und liefert nebenbei noch einige Szenen und Dialoge, die sich in unser Hirn gebrannt haben, die wir aber nicht so wirklich dieser Folge zuordnen können. Und genau aus diesen gründen sind wir mehr oder weniger auf der Tanzfläche und tanzen

Den Tanz der Freude.

Auch weil wir uns freuen, dass der gute Raphael vom Whocast nach einer Aufnahme für den grauen Rat gleich mal da geblieben und mit uns nach Los Angeles gekommen ist.

blog-image

Das eiskalte Händchen

Es sind Betriebsferien im Hotel Hyperion. Denn während andere Hotels sich während der Corona-Pandemie von Lockdown zu Lockdown hangelten, war bei uns Dauerbetrieb. Deshalb haben Gregor und Sascha einfach mal Urlaub in Sunnydale gemacht, um dort von diesen leckeren Burgern zu kosten, von denen man soviel Gutes hört.

Und als Gegenzug haben Sandra und Stefan von “Antenne Höllenschlund” sich angeboten, einfach mal in diesem Monat das Hotel zu managen. Hoffentlich machen sie nix kaputt. Aber sie haben ja quasi – Achtung! – ein HÄNDCHEN für Vampirserien. Dem guten Lindsay ist ja beim letzten Mal unser Hauptprotagonist nicht nur auf den Schlips sondern auch auf die Porzellanhand getreten. Und nun muss die Gitarre noch ein wenig länger im Schrank rumstauben (warum haben wir die bei diversen Schrankinnnenaufnahmen vergangener Folgen eigentlich nie gesehen? Und warum sieht der Schrank jedes Mal anders aus?) denn es steht wieder mal eine Revision bei der Anwaltskanzlei unserer geringsten Vertrauens ins Haus. Mit entsprechenden Beförderungen. Entweder nach oben oder nach draußen. Dass Lindsey kurz vorher ein neues Händchen aus Fleisch und Blut von der Firmenleitung geschenkt bekommt, *könnte* man als Zeichen werten, wer von den beiden Cochief-Residenz für special operations wohl welche Art von Beförderung bekommen soll. Lyla füllt also schonmal fleißig den Kompromatkoffer, während Lindseys Freude über die neue Extremität schon bald einer (achtung!) handfesten Skepsis weicht, denn iiiirgendwie treibt seine neue Hand ihr eigenes Spiel. (“Ach DAS wars! Der Schalter stand noch auf Böse!”) Stellt sich raus: Der Wolf (hurz!) das Ram(hurz!) und das Herz(auf der schwarzen Wiese) sammeln menschliche Ersatzteillager, die von Lindsey befreit wird und dann hat auch das ewige Hin- und Herschwanken zwischen Gewissensbissen und Karriere ein Ende (Hätte er sich das nicht vorher überlegen können, bevor er ANWALT wurde), er schmeißt den Job hin, sich in seine Freizeitklamotten und die Hillbillykarre und fährt (vorerst) aus der Serie. Nicht ohne noch einen kleinen Abschlußgag von Angel verpasst zu bekommen.

Und wie fanden Sandra und Stefan dat janze? Nun. Hört einfach selbst, ob getanzt wird.

blog-image

Sovühl Harmonüh gabs noch nüh

Ihr Lieben! Haltet Eure Kutten fest, denn hier fliegen gleich die Tasten aus dem Keyboard. Schließlich haben wir heute die Folge, auf die Sascha seit Jahren hingefiebert hat. Und weil Gregor noch nie so richtig verstanden hat, warum der Concierge des Hotels mit der Stimmungskanone die Vorschußlorbeeren schießt, haben wir uns eine dritte Meinung eingeholt. Die natürlich so gewählt worden war, dass Sascha in seiner bestärkt wird. Denn der gute Raphael vom Whocast war sofort Feuer und Flamme, als er hörte, welche Folge auf der Agenda stand. Ob die Harmony-Variante des Virus sich als ansteckend erweist? Ihr hört es am Ende. Denn auch Cordie und die Gang bekommt Besuch: Harmony hat den Weg von Sunnydale nach Los Angeles gefunden und – wie das bei Frauen offenbar usus ist – geht erst mal mit Cordie duschen und die Damen pflegen sich gegenseitig die Füße. Und da isses Cordie auch ziemlich egal, dass sich Harm (welch ein passender Name) als Vampir herausstellt. Und gleichzeitig outet sich Willow und Cordie daraufhin als ziemlich verklemmt und Engstirnig. Gäbe es einen Kritikpunkt an der Folge, dann wäre es die latente Art, Homosexualität for the loughs zu spielen. Denn schließlich haben nur schwule Männer einen Modegeschmack, haha. Aber davon abgesehen tut die Folge nach all dem Grübeln, meucheln und gegenseitigen Vorwürfen der letzten Episoden einfach gut: Es kehrt wieder leben ins Hotel ein. Und selbst wenn es nur untotes Leben in Form von Harm ist, die sich herrlich penetrant nervig ins Team drängen will. Und der Bösewicht der Woche weiß auch zu gefallen. Zwar haben wir keine Ahnung, wie genau sich Doug Sanders bei diesem Pyramidenspiel bereichern will (ist DAS denn nicht der eigentliche Sinn bei solchen Systemen?) geschweige denn, wie es eigentlich funktioniert. Aber der Typ mit seinen Lifecoach-Buzzword-Bingo, seinem Buch und seinem Schnauz ist einfach großartig. Heute hätte sein Schnäuzer einen eigenen Podcast! Dass die Gang bei dem Stichwort “Life Coach” exakt so reagiert wie wir, wenn in der deutschen Podcast-Facebookgruppe der/die tausendste Selbstoptimierungspotentialsteigerungsmotivationsguru sein/ihr lifechanging Projekt anpreist. Nämlich genervt. Toll. Wir hätten uns gewünscht, dass der gute Doug überlebt und immer mal wieder als Gegenspieler mit immer neuen Betrugsmaschen vorbeischneit.
Apropos schneien: Von uns regnets Lob. Und zwar auch von Gregor. Und so ist es am Ende kein Wunder, dass sich alle drei Herren auf der Tanzfläche einfinden und sie fast zum Einsturz bringen mit dem
Tanz der Freude

blog-image

Eine Offenbarung mit Bums

Oder wars umgekehrt? Egal! Angel durchlebt heute einige Buffyfolgen einfach nochmal. Aber bevor wir dazu kommen: Wir dürfen heute einen Hotelgast begrüßen, auf den wir uns ganz besonders gefreut haben. In der Rückspultaste hatte er den Fehler gemacht zu erwähnen, dass er früher(tm) Buffy und Angel geguckt hat. Was eine prompte Einladung in diesen Podcast zur Folge hatte, die er erfreulicherweise dankbar angenommen hat. Wir begrüßen hier Jan Nummer eins! Man könnte auch sagen: Es war eine Offenbarung! Und zwar völlig ohne damit verbundenem Geschlechtsverkehr.

Angel dagegen spielt gemeinsam mit Darla nochmal Buffy Staffel 2 nach, allerdings ohne den damit verbundenen Verlust der Seele. Aber gemeinsam mit dem angestauten Samen verlässt auch einige Last die Seele unseres Protagonisten und er hat einen seltenen Moment der Erkenntnis, den er mit Kate teilen will. die er erst vor dem Tod rettet, dann unter die Dusche schiebt und der er dann vergisst einen Job in seiner Detektivagentur anzubieten. Deshalb sehen wir die gute Elisabeth Röhm heute leider zum letzten Mal. Und dann passiert ja auch noch irgendwas. Denn das Team von Angel Investigations wil vom Namensgeber vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Dreiäugige Dämonen trachten nämlich nach deren Leben. Aber zum Glück kommt Angel seinem alten Team rechtzeitig zur Hilfe und wir erleben sogar zarte Anstätze der Versöhnung. Zwar ist am Ende noch nicht alles eitel Sonnenschein, aber wir sind DEFINITIV auf der Tanzfläche und tanzen

den Tanz der Freude

Und eigentlich sollte ich hier noch Sachen verlinken, die ich allerdings vergessen habe. Hm..also so grob war es das: